Widukind Chor   Enger







Presse





10.02.2012 Musik von Händel und rockige Töne
Pressebericht von: Neue Westfälische
Widukind-Chor will mit seinem Konzert auch junge Menschen ansprechen
Enger (nw). Der Kartenvorverkauf für das Konzert des Widukind-Chores Enger am 4. März in der Stiftskirche (17 Uhr) hat begonnen.
\"Der Widukind-Chor verzichtet prinzipiell darauf, teure aus Rundfunk und Fernsehen bekannte Künstler aus der Musikszene zu seinen Konzerten zu engagieren. Dadurch sind auskömmliche Eintrittspreise möglich\", heißt es in der Vorankündigung des Chores. Kinder und Jugendliche hätten freien Eintritt.
Nicht verzichten aber will der Widukind-Chor auf hervorragende Begleitmusiker. Der Pianist Markus Gorski, der selbst den extrem schwierigen Klavierpart zu Händels \"Zadok the Priest\" beherrscht, ist wieder mit dabei sowie auch die Violinistin Astrid Nantke. Der Chor unter der Leitung von Hans-Martin Kiefer singt dieses gewaltige Stück, das G.F.Händel anlässlich der Krönung von King Georg II von England schrieb und welches am 11. Oktober 1727 in der Westminster Abbey in London uraufgeführt wurde. Ein feines Programm hat der Chor einstudiert: \"Sanctus und Benedictus\" von J. Haydn, Mendelssohns \"Ich harrete des Herrn\", ein wunderschönes \"Kyrie\" von John Leavitt, ein ebenso tiefgehendes \"Pie Jesu\" von A.L. Webber und viele andere Titel, bei denen auch die Solistinnen des Chores brillieren werden. John Rutter ist mit zwei Titel vertreten: \"Clare Benediction\" und \"Schau auf die Welt\". Unter dieser Überschrift steht auch das Konzert. Schau auf die Welt ist ein abwechslungsreiches Stück, in dem die Frauen- und Männerstimmen jeweils allein, aber auch immer wieder gemeinsam erklingen . Der Widukind-Chor verspricht ein abwechslungsreiches Programm, in dem auch \"Amazing Grace\" in einem sehr melodischen Satz von Chorleiter H.M. Kiefer nicht fehlt und mächtig rockig und bluesig wird es mit \"Jesus is the Rock\". Ein breit gefächertes Programm von Händel bis Rutter, das Freunde guter Chormusik begeistern wird. Der Chor will mit diesem Programm auch gerade junge Menschen ansprechen. Die Karten sind ab sofort erhältlich bei der Buchhandlung Kuhlmann, Enger und in der Volksbank in Enger sowie bei den Sängerinnen und Sängern. Unter Tel. (0 52 24) 47 83 können Karten bestellt werden, sowie auch per email unter info@widukind-chor-enger.de.

06.10.2011 Solistinnen brillierten
Pressebericht von: Neue Westfälische
Widukindchor Enger auf Konzertreise nach Dortmund und Holzwickede
Glänzend aufgelegt: Der Widukindchor Enger bei seinem Auftritt in der Pauluskirche in Dortmund.
Enger (nw). Das wunderbare Altweibersommer-Wetter meinte es gut mit den 85 Teilnehmern der Konzertreise des Widukind Chores Enger am Wochenende ins Ruhrgebiet. Die Fahrt war angenehm, und die beiden Konzerte am Samstag in der Pauluskirche in Dortmund und am Sonntag in der Kirche am Markt in Holzwickede jedenfalls meisterte der Widukind Chor in gewohnt perfekter Manier zur Begeisterung der Zuhörer.
Der aus Pödinghausen stammende Pfarrer Friedrich Laker hatte den Chor eingeladen, in der Dortmunder Pauluskirche ein Konzert zu geben und auch die entsprechenden Vorbereitungen getroffen. Wenn an diesem Tag die Kirche nicht ganz besetzt war, dann lag das daran, dass in Dortmund ein großes Stadtfest mit rund 500 Einzelveranstaltungen stattfand. Am Sonntag in Holzwickede, in der Geburts- und Heimatstadt des Chorleiters Hans-Martin Kiefer, war das Konzert hingegen sehr gut besucht und die fachkundigen Zuhörer sparten nicht mit Applaus und stehenden Ovationen und verlangten Zugaben, die gern gewährt wurden. Selten oder nie gehörte Stücke, wie \\\"Zadock, the Priest\\\" von Georg-Friedrich Händel und \\\"The Battle Hymn of the Republic\\\", eine spannende und außergewöhnliche Variante des bekannten Glory Halleluja, wurden mit begeistertem Jubel aufgenommen. Besonders brillierte der Chor mit seinen Solistinnen Frauke Altvater, Carina Andersohn, Brigitte Diekmann und Susanne Fröhlke, die mit gewohnter Klasse ihre Partien sangen. Ein besonderes Erlebnis waren auch der mitreisende Pianist Markus Gorski und die Violinistin Astrid Nantke. Der freundliche Empfang durch die Menschen in Holzwickede war angenehm und der Chor, der sein Bestes gab, fühlte sich sehr wohl in der kleinen Stadt nahe Unna.

04.10.2011 Ex-Hirte kam zurück als Chorleiter
Pressebericht von: Felix Hake Hellweger Anzeiger
Widukind-Chor überzeugte beim Benefizkonzert in der Kirche am Markt
Viele Holzwickeder haben bereits die mittlerweile abgeschlossene Renovierung der historischen Klassmeier-Orgel in der evangelischen Kirche unterstützt, einige haben ihren einzigartigen Klang schon bewundern dürfen. Doch noch immer sind die Arbeiten nicht gänzlich finanziert. Daher sucht die evangelische Kirchengemeinde nach Mitteln, die restlichen Kosten durch weitere Spenden zu decken. Eine sehr musikalische Möglichkeit bot sich am vergangenen Sonntag in der Kirche am Markt. Dorthin hatte die Kirchengemeinde zum Konzart mit dem Widukind-Chor aus Enger eingeladen. 65 Sängerinnen und Sänger aus dem ostwestfälischen Städtchen in der Nähe von Bielefeld leisteten ihren ganz persönlichen Beitrag zur Orgelfinanzierung. Das lange Wochenende hatten die stimmkräftigen Westfalen für eine Konzerttour genutzt, während derer sie auch in der Pauluskirche im Dortmunder Norden auftraten. Der eine oder andere wird sich vielleicht wundern, weshalb der Chor gerade in Holzwickede Station machte – von der renovierten Orgel einmal abgesehen. Dies ist ziemlich einfach erklärt: Chorleiter Hans-Martin Kiefer ist ein waschechter Holzwickeder. Kirchenmusikdirektor Kiefer ist einigen Holzwickeder Bürger ein Begriff, vor allem in seiner „Rolle“ als Sohn des verstorbenen Gemeindepfarrers Otto Kiefer. So verbindet der Chorleiter viele Kindheitserinnerungen mit der Gemeinde. Beim alljährlichen Krippenspiel durfte er zum Beispiel die „ehrenvolle“ Rolle des Hirten übernehmen. Seine Verbundenheit zur Kirche hat auch sein Wirken als Chorleiter beeinflusst und so finden sich im Repertoire des Chores viele christliche und geistliche Stücke wieder. Allerdings ist der deutschlandweit auftretende gemischte Chor keineswegs ein reiner Kirchenchor. Auch populäre Stücke finden ihren Platz im Gesangsrepertoire. Und international ist das Mitglied des „Verbands Deutsche Konzertchöre“ ebenfalls ausgerichtet. Seine regulär 90 Mitglieder pflegen einen regen Austausch mit dem „The Glasgow Phoenix Choir“ aus Schottland. Das sich dieses Engagement des Vereins auch in der Qualität des Gesanges niederschlägt, bekamen die Konzertgäste bestens zu hören. Mit einer abwechslungsreichen Auswahl mehr oder wenigen bekannter Lieder wartete der Chor auf. Nicht nur das Programm überzeugte, die klaren Stimmen von den zarten Höhen bis hin zu kräftigen, reinen Bässen stießen bei dem Publikum auf großem Anklang. Egal, ob mit einem Kyrie des zeitgenössischen Komponisten John Leavitt, mit klassischen Stücken von Händel, Mozart oder Mendelssohn, oder mit dem ABBA-Klassiker „ I have a Dream“, die Künstler überzeugten auf ganzer Linie. Mit dabei waren auch einige Soli, außerdem stellten Markus Gorski am Klavier und Chorleiter Hans-Martin Kiefer an der renovierten Klassmeier-Orgel ihr Können an den Tasteninstrumenten unter Beweis, wobei Kiefer selbst vom Klang der Orgel beeindruckt war. Die Besucher wurden am Ende des Konzerts um eine kleine Spende für die Orgel gebeten. Dass – wahrscheinlich aufgrund des außergewöhnlich guten Herbstwetters – die Kirche nicht voll besetzt war, tat der guten Stimmung nicht den geringsten Abbruch, viele Konzertbesucher blieben noch in geselligen Gesprächen zusammen.

05.09.2011 Gewohnte Strukturen verändert
Pressebericht von: NW Alexandra Wilke
Seit zehn Jahren lässt sich der Widukind-Chor auf einen Leiter und neue Ideen ein

Enger. Was kommt da jetzt wohl für einer? Das fragten sich wohl die meisten der Mitglieder im Widukind-Chor, als Hans-Martin Kiefer im Januar 2002 dessen musikalische Leitung übernahm.\"Am Anfang habe ich schon ein paar Zweifel bemerkt und dennoch haben mich hier in Enger alle so herzlich empfangen, dass ich mich sofort gut aufgehoben gefühlt habe\", erklärte Kiefer. Mittlerweile probt er zehn Jahre lang mit den 100 Chormitgliedern und ist aus Enger nicht mehr wegzudenken.
Info Infos zu Hans-Martin Kiefer Studium der Kirchenmusik in Herford und Heidelberg Seit 1986 Kantor und Organist in Bünde und Leiter der Bünder Kantorei Seit 1987 Dozent an der Hochschule für Kirchenmusik der evangelischen Kirche von Westfalen in Herford Seit 2008 Prorektor Seit 1986 Leitung zahlreicher Konzerte der Bünder Kantorei mit verschiedenen Orchestern; Konzerte als Cembalist und Organist 1986 Gründung des Bünder Posaunenensembles Seit 2001 Leiter des Widukind Chores Enger (lex)\"Sein Vorgänger Manfred Altvater ist damals auf uns zugekommen, hat uns Hans-Martin vorgestellt und ihn motiviert hierher zu kommen\", sagt Volker Niestrat.\"Zum gegenseitigen Kennen lernen haben wir im ersten Jahr gemeinsam bekannte Stücke gesungen. Schon an der neuen Interpretation dieser älteren Lieder haben wir bemerkt, dass er gewohnte Strukturen verändern wird.\"Und das tat Kiefer schließlich auch: Neben der Abwechslung in den Chorproben organisierte er verschiedene Konzerte, die den Chormitglieder viel abverlangten. So sang der Widukind Chor bereits im Jahr 2002 gemeinsam mit der Herforder Nordwestdeutschen Philharmonie die \"Carmina Burana\", ein äußerst anspruchsvolles Chorwerk.\"Ich fand es von Anfang an klasse, dass der ganze Chor sich auf mich und meine neuen Ideen eingelassen hat\", erklärte Hans-Martin Kiefer. Ein weiteres Highlight folgte 2009, als sich der Chor zu seinem 90-jährigen Jubiläum beim Festkonzert an \"Messias\" von Georg Friedrich Händel und das \"Gloria\" von Antonio Vivaldi wagte.\"An der Art und Weise, wie sie solche Stücke präsentieren, merkt man einfach, dass sich der Chor durch Hans-Martin weiter entwickelt hat\", erklärte die 1. Vorsitzende, Christine Settnik. Im Oktober bricht der Widukind Chor zu einer Konzertreise nach Dortmund und Holzwickede auf. Kiefer:\"Zusammen haben wir viele schöne Momente erleben dürfen. Und ich freue mich auf das, was in den kommenden zehn Jahren folgt.\"

07.12.2010 Weihnachtliche Klangvielfalt
Pressebericht von: Neue Westfälische JULIA GESEMANN
Großes Konzert mit neun Chören stimmt auf Adventszeit und Festtage ein
Enger. Sachte hebt Hans-Martin Kiefer seine Hände. Der Widukind-Chor folgt seinem Dirigenten. Kraftvoll schweben die ersten Klänge von \\\"Machet die Tore weit\\\" des Komponisten Hammerschmidt durch die Stiftskirche. Die sechsstimmige Motette mit ihrem nahezu majestätischen Klangcharakter verzaubert die Zuhörer. Unterschiedlicher Text in den verschiedenen Stimmlagen. Ein wiederkehrender Rhythmus in der Unterstimme. Perfekt gesungen. Ein mehr als geeignetes Eröffnungswerk für das große Chorkonzert in der Stiftskirche.
Engers Chorlandschaft ist reich an Stimmen und vielseitig im Repertoire. Das zeigt sich alle zwei Jahre zum zweiten Advent: Dann treffen sich neun Chöre aus Enger zum großen Konzert. Seit Jahren ein fester Termin, an dem die Zuhörer auf die Advents- und Weihnachtszeit eingestimmt werden - mal mit besinnlichen, mal mit fröhlichen Melodien.
Den klangvollen Auftakt macht in diesem Jahr der stimmgewaltige Widukind-Chor. Nach \\\"Machet die Tore weit\\\" folgt sogleich Mendelssohn Bartholdys \\\"Ich harrete des Herrn\\\" für Chor und Duett. Hier überzeugen besonders die beiden Sopranistinnen Brigitte Diekmann und Frauke Altvater. Klangsinnlich erfüllt der Lobgesang den Innenraum der Stiftskirche. Weihnachtlich zumute wird den Zuhörern auch bei \\\"Tochter Zion, freue dich\\\". Der Widukind-Chor interpretiert das klassische Weihnachtswerk mit seinen nur 16 unterschiedlichen Takten grandios und mit viel Gefühl. Mit geschlossenen Augen lauschen die Zuhörer, der große helle Weihnachtsstern leuchtet in der großen Kirche. Klangstark geht es mit dem MGV Herringhausen-Eickum weiter. Die nur 15 sangesstarken Männer haben mit ihren klaren, ergreifenden Stimmen keine Mühe, die Stiftskirche musikalisch auszufüllen. Dann erobern der Kinderchor \\\"Kleines Lied\\\" und die \\\"TeenStones\\\" den Chorraum. Während die jüngsten fragen \\\"Wann kommst du Weihnachtsmann?\\\", swingen die \\\"TeenStones\\\" zu \\\"Frosty the Snowman.\\\" Nach dieser erfrischenden Darbietung folgt die Sängergemeinschaft Westerenger. Ausdrucksstarke Stimmen, klangvolle Emotionen klare Töne - die Zuhörer sind gefesselt von Weihnachtsliedern wie \\\"Also hat Gott die Welt geliebt.\\\" Harmonisch klingen auch die Sängerschar des MGV Lohengrin zusammen. Sie lassen ruhige Töne zu kraftvollen Klängen anschwellen. Sie zelebrieren Lieder wie \\\"Friedensglocken, Weihnachtszeit\\\" in einem Klanggemälde, das begeistert: Männerchor in seiner schönsten Art. Genauso beeindruckt der Männerchor von 1884 Enger unter der Leitung von Berthold Winkelmann mit seinem kompakten Klang und einer Leichtigkeit im Gesang. Der gemischte Chor \\\"Golden Glories\\\" swingen und schnipsen dagegen rhythmisch zu \\\"Santa Claus is coming to town.\\\" So viele verschiedene Chöre in einem Konzert. Das bedarf einer besonderen Organisation. Die Chöre wechseln sich mit dieser Aufgabe ab. In diesem Jahr hat Gudrun Aschoff von der Sängergemeinschaft Westerenger die Gesamtorganisation übernommen. Sie ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis: \\\"So habe ich mir das Konzert gewünscht.\\\" Auch die Zuhörer sind begeistert. \\\"Die Mischung war sehr gut\\\", sagt Gisela Rolf. Ein ausgewogenes Programm. \\\"Vor allem die Männerchöre fand ich schön, weil sie eine besondere Ausstrahlung haben.\\\" Elke Braksiek ist ebenfalls beeindruckt von dem vielseitigen Repertoire. \\\"Es war richtig schön.\\\" Sie ergänzt: \\\"Besonders der große Widukind-Chor mit seinen vielen verschiedenen Stimmen.\\\"

28.09.2010 Lebendige Freundschaft
Pressebericht von: Neue Westfälische Enger-Spenge
Feierlich ging es am Sonntag in der Stiftskirche zu

Der Widukind-Chor und der Glasgow Phoenix Choir stellten noch einmal gemeinsam ihr Können unter Beweis. \\\"Das Festkonzert war ein krönender Abschluss der Konzertreihe\\\", sagte Volker Niestrat, Pressesprecher des Widukind-Chores. Für drei Konzerte war der schottische Chor zu Gast in Enger gewesen. \\\"Den Zusammenfall vom 90. Geburtstag unseres Chores und dem 25-jährigen Bestehen der Freundschaft mit den Schotten mussten wir einfach nutzen, um etwas daraus zu machen\\\", meinte Volker Niestrat. Beim Festkonzert standen dann vor allem sakrale Lieder und klassische Musik auf dem Programm. Den Anfang machte der Widukind-Chor mit geistlichen Stücken wie \\\"Laudate Dominum\\\" von Wolfgang Amadeus Mozart. Anschließend betrat der Glasgow Phoenix Choir die Bühne. Für September kommenden Jahres hat auch der Widukind-Chor eine Einladung nach Schottland bekommen. Der Glasgow Phoenix Choir feiert dann sein 60-jähriges Bestehen in der dortigen Royal Concert Hall und hat seine Engeraner Freunde dazu eingeladen. \\\"Unsere Freundschaft ist noch immer so lebendig wie am Anfang und wird auch weiter beständig sein\\\", sagte Pressesprecher Volker Niestrat. (boss) Mit ergreifenden Stücken wie \\\"Dona nobis pacem\\\" und \\\"Wind beneath my wings\\\" rührten sie sogar den ein oder anderen Zuschauer zu Tränen und animierten das Publikum immer wieder zu stehenden Ovationen. \\\"Mir fehlen fast die Worte, so schön ist es, euch zuzuhören\\\", sagte Christine Settnik, Vorsitzende des Widukind-Chores. Das Finale bestritten dann beide Chöre, wie schon beim voran gegangenen Konzert, wieder gemeinsam. Zusammen stimmten sie das \\\"Halleluja\\\" aus dem Messias-Oratorium von Georg Friedrich Händel an und erfüllten die Stiftskirche mit vielstimmigem Klang. \\\"Der Glasgow Phoenix Choir war schon in Australien, Amerika und Neuseeland\\\", hatte Hans Becker, Ehrenmitglied des Widukind-Chores zuvor berichtet. \\\"Wenn wir nach Amerika eingeladen werden, fahren wir, nach Enger eilen wir\\\", sollen die Schotten eins zu ihm gesagt haben. Diese große Verbundenheit zeigte sich auch im gemeinsamen Gesang, wie auch im Schulterschluss von den beiden Chorleitern Hans-Martin Kiefer und Marilyn Joy Smith auf dem Dirigentenpult. Auch das Festkonzert gehörte zum Programm des CANTart-Musikfestivals. \\\"Es ist uns nicht nur wichtig, Menschen aus aller Welt herherzuholen\\\", sagte Christoph Ogawa-Müller, künstlerischer Leiter des Festivals. Im Rahmen von CANTart waren schon Gastkünstler aus Indonesien, Namibia und Russland aufgetreten. \\\"Wichtig ist vor allem, dass die alten europäischen Länder Frieden demonstrieren\\\", betonte er. \\\"Und die 25-jährige Freundschaft dieser beiden Chöre ist ein Zeichen dafür.\\\"

27.09.2010 Mit Dudelsack und Schottenrock
Pressebericht von: Annika Tismer Engerscher Anzeiger
Mit Dudelsackklängen hat die »Dragon Highland Pipe Band« am verkaufsoffenen Sonntag für Stimmung gesorgt

Enger (EA). Die Mentalität von Deutschen und Schotten unterscheidet sich in vielen Dingen. Eines dagegen verbindet zumindest einen Teil von ihnen: die Musik. Das hat das schottische Wochenende mit dem Glasgow Phoenix Chor und dem Widukind-Chor am Wochenende eindrucksvoll bewiesen. Gemeinsam wurden der 90. Geburtstag des hiesigen Chores und die 25-jährige Freundschaft mit den Schotten gefeiert. Mehr als 200 Musikfreunde saßen dafür am Freitagabend in der Stiftskirche, hunderte von kleinen Lichtern spendeten warmes Licht. Um Punkt 22.30 Uhr war alles bereit, um den Startschuss für das schottische Wochenende zu geben. Alles? Fast alles, denn einer fehlte: der Glasgow Phoenix Chor, der zu diesem Zeitpunkt auf der Bühne stehen sollte. Ein Stau auf der Autobahn hatte dazu geführt, dass die Sänger nicht pünktlich zu ihrem großen Auftritt in der Stiftskirche eintrafen. Doch Hans-Martin Kiefer, Chorleiter des Widukind-Chores, meisterte die Situation souverän. »Dann singen wir eben erstmal selber«, erklärte er und ließ seine Sänger die Bühne betreten, die die Wartezeit gekonnt überbrückten. Nach etwa einer halben Stunde gab es schließlich Entwarnung. Der Chor war da und die Schotten beeindruckten mit glasklaren Stimmen, starken Soloparts und - trotz der inzwischen einsetzenden Müdigkeit - mit Engagement und Inbrunst. Reibungsloser lief es dagegen am Samstagnachmittag. Um Punkt 17 Uhr stand der Widukind-Chor in langen, schwarzen Gewändern vor den etwa 400 Zuhörern in der Aula des Gymnasiums. Es folgte ein Querschnitt durch die Liedervielfalt der vergangenen 90 Jahre. Angefangen bei »Großer Gott, wir loben dich« bis hin zu Abbas »Mamma Mia« war alles dabei, was der Chor in den vergangenen neun Jahrzehnten auf die Bühne gebracht hat. Für langjährige Freunde des Chores hielten die Sänger ein ganz besonderes Schmankerl bereit. Denn kein geringerer als der ehemalige Chorleiter Manfred Altvater selbst bestieg noch einmal das Dirigentenpodest, um »seinen« Chor anzuleiten. Mal besinnlich und klassisch, dann mit aktuellen Popsongs und Stücken, die zum Mitklatschen einluden - der Chor hat an diesem Nachmittag wieder einmal bewiesen, dass sein Repertoire unerschöpflich ist. Und nicht nur seines, auch der Glasgow Phoenix Chor hatte vom klassischen Liedgut bis hin zu Westlifes »You raise me up« allerlei im Gepäck. In einer 25-jährigen Chorfreundschaft sammelt sich eben auch musikalisch einiges an. Das konnten die Sänger beider Chöre am Sonntag beim abschließenden Festkonzert erneut unter Beweis stellen. Wolfgang Amadeus Mozart oder Felix Mendessohn Bartholdy boten für diesen Nachmittag die Vorlagen und eine voll besetzte Kirche erlebte, wie vielfältig der Widukind-Chor ist. Doch damit nicht genug. Auch außerhalb der Konzerte hatten schottische Eigenheiten die Stadt im Griff. Die »Dragon Highland Pipe Band« aus Bielefeld erfüllte die Innenstand mit Dudelsackklängen - selbstverständlich nicht ohne das traditionelle »Amazing Grace«. Ein alter Bus drehte seine Runden. Auch die Kaufleute hatten sich zum verkaufsoffenen Sonntag einiges überlegt. Insgesamt 150 schottische Flaggen schmückten die Geschäfte und bei Detlef Schultz im Bürowarengeschäft »Bürosysteme Schultz« gab es sogar eine schottische Woche mit entsprechenden Sonderangeboten - »Schottenpreise«, wie er erklärte. »Wenn wir hier schon einmal solchen Besuch haben, muss man sich auch ein bisschen was überlegen«, sagte er. Und zeigte sich mit der gesamten Resonanz zufrieden: »Die Stadt ist ganz gut gefüllt und vor allem unsere Gäste scheinen sich ein Bild von unserer Innenstadt zu machen.

21.09.2010 Schottischer Spitzenchor kommt nach Enger
Pressebericht von: Neue Westfälische
Late-Night-Konzert in der Stiftskirche / Zwei weitere Veranstaltungen mit dem Widukind Chor

Enger (nw). Der Phoenix Chor aus Glasgow kommt nach Enger und besucht den befreundeten Widukindchor Enger.
Am Freitag, 24. September, um 22.30 Uhr steht ein \\\\\\\"Late Night-Konzert\\\\\\\" in der Stiftskirche Enger auf dem Programm. Hier wird der Phoenix Chor alleine singen und eine Stunde besinnliche Chormusik vom Feinsten bei Kerzenschein zu Gehör bringen. Am Samstag, 25. September, beginnt um 17 Uhr in der Aula des Widukind-Gymnasiums Enger die nächste Veranstaltung. Das Konzert steht unter dem Titel \\\\\\\"Best of. . . 90 Jahre Widukind Chor\\\\\\\". Beide Chöre singen ihre schönsten Lieder aus neun Jahrzehnten Chormusik. Am Sonntag, 26. September, 16 Uhr in Stiftskirche Enger, stehen klassische und sakrale Chormusik beider Chöre auf dem Programm. Auch das hier in Enger noch nicht gehörte Teil aus dem \\\\\\\"Requiem\\\\\\\" von Fauré wird zu hören sein. Eintrittskarten sind im Vorverkauf zu haben bei der Buchhandlung Kuhlmann, Enger und in der Volksbank in Enger. Bei dem Konzert am Sonntag sind die Plätze nummeriert und es gibt verschiedene Preiskategorien. Der Glasgow Phoenix Choir entstand 1951, als Mitglieder des damals sich auflösenden Glasgow Orpheus Choir beschlossen, die schon seit 1901 begonnene Tradition fortzusetzen, in einem Chor auf den Britischen Inseln, in Europa und Nordamerika zu singen. Das war die Geburtsstunde des Glasgow Phoenix Chores. Mit einem Fundus von über 1.000 Titeln und nunmehr 34 aufgenommenen Schallplatten und Musik-CDs, beinhaltet das große Repertoire des Chores heute Musik aus Westend/Broadway-Shows, ins Ohr gehende leichte Stücke bis hin zu Oratorium, Oper, Kammermusik und geistliche Chorliteratur aller großen Komponisten und natürlich schottische Lieder. Der Phoenix Chor ist vielfach im Fernsehen und Radio aufgetreten, so bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall in London und hat auch in einer Episode der BBC Schottland-Komödie \\\\\\\"Still Game\\\\\\\" mitgewirkt und Michael Crawford auf seiner Schottland-Tournee begleitet. Heute wirkt der Chor auf zahlreichen Kunst- und Musikfestivals mit in Europa, Canada und USA und Ende September auch in Enger. Der Glasgow Phoenix Chor ist Mitglied in der Scottish Charity-Gesellschaft und gibt Konzerte, um finanzielle Mittel zu erwirtschaften, die ohne Ausnahme gemeinnützigen Organisationen und sozialen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Bisher sind mehr als 1,7 Millionen auf diese Weise erbracht und gespendet worden. Der Chor wurde für diese Leistung mit dem Paul Harris International Fellowship-Preis des Rotary International ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird normalerweise ausschließlich Privatpersonen zuteil und der Glasgow Phoenix Choir ist derzeit die einzige, nicht private Organisation, die ihn erhalten hat. Eine 25-jährige Freundschaft verbindet den Phoenix Chor mit dem Widukind Chor Enger und nach wie vor gilt das Motto, wie es auf der schottischen Internetseite www.phoenixchoir.org zu lesen ist: \\\\\\\"In honour of all who believe that life was made for Friendship\\\\\\\" (Zu Ehren aller, die daran glauben, dass man lebt um der Freundschaft willen).

06.07.2010 Neue Westfälische
Pressebericht von: BRITTA BOHNENKAMP-SCHMIDT
Stimm-Vielfalt unter freiem Himmel
Widukind Chor organisiert zum achten Mal ein großes Sängertreffen
Enger. Fünf Stunden Chorgesang non-stop standen auch in diesem Jahr wieder auf dem Programm des Chorfestivals, das der Widukind Chor bereits zum achten Mal auf dem Gemeindehausplatz an der Martinstraße ausrichtete. \"Wir versuchen immer, möglichst viele verschiedene Chöre zu engagieren, damit das Programm gut gemischt ist\", erläuterte Geschäftsführer Klaus-Martin Tiemann das Konzept der Veranstaltung. So kämen immer mal wieder neue Gruppen dazu, während manche Chöre auch schon \"Stammgäste\" des Festivals seien. Eingerahmt von den Auftritten der beiden heimischen Kinderchöre \"Kleines Lied\" aus Enger und \"Die Orgelpfeifen\" aus Oldinghausen/Pödinghausen sangen dieses Mal der Frauenchor \"Online\" aus Altenhagen, der Männerchor der Harmonie Spenge, der Shanty-Chor Bruchmühlen, der Männergesangverein \"Eintracht\" Herringhausen/Eickum, der gemischte Chor \"La Musica\" aus Brake/Lemgo und natürlich die Gastgeber vom Widukind Chor. Jede Sängergemeinschaft überzeugte dabei mit ihrem ganz eigenen Stil und dem dazu passenden Lieder-Repertoire. Mit ganz viel Rhythmus und noch mehr Spaß an der Sache begeisterte die Trommelgruppe \"La Comparsa\", ein Projekt der Wohngruppe der Diakonischen Einrichtung Wittekindshof an der Bielefelder Straße unter der Leitung von Ruben Ramirez. Gute Tradition beim alljährlichen Festival der Stimmen ist auch das leckere kulinarische Angebot, um das sich die Gastgeber stets selber kümmern. Bratwürstchen plus Beilagen, Selbstgebackenes mit duftendem Kaffee oder frischen holländischen Matjes mit Zwiebeln hielten die Sängerinnen und Sänger des Widukind-Chores für die Zuhörer aus Nah und Fern bereit. Für das Chortreffen im nächsten Jahr liebäugeln die Organisatoren mit einem anderen Standort. \"Der neue Multifunktionswürfel auf der Parkpalette würde sich anbieten oder auch die Maiwiese wäre eine schöne Kulisse\", berichtete Pressesprecher Volker Niestrat von ersten Überlegungen, die bisher aber nur Ideenstatus hätten.

24.04.2010 Neue Westfälische
Pressebericht von: nw
Wandern statt Singen
Widukind-Sänger sind auch gut zu Fuß unterwegs
Enger (nw). Anspruchsvoller Chorgesang ist natürlich das Hauptanliegen des Widukind Chores Enger. Aber bereits seit etwa zwei Jahren gibt es im Chor eine Wandergruppe, die immer am 2. Mittwoch eines Monats eine kleine Wanderung unternimmt. Ziele sind in der Umgebung reichlich vorhanden und besonders jetzt im Frühling, wenn alles grünt und blüht, macht Wandern in einer Gruppe von Freunden natürlich besonders viel Spaß. Es sind regelmäßig zwischen 20 und 25 Sängerinnen und Sänger, die inzwischen die schönsten Ecken in der Region erwandert haben. Dabei kommt es nicht so sehr auf die „Strecke“ an, sondern viel Spaß macht auch stets das gemeinsame Kaffeetrinken, z.B. in einem gemütlichen Bauernhaus-Café, bei dem so richtig schön geklönt werden kann.

31.03.2010 NeueWestfälische
Pressebericht von: Ekkehard Wind
90 Jahre und kein bißchen leise
Widukind Chor bereitet sich auf Jubiläumskonzerte vor
Schotten kommen und gratulieren
Mit einem großen Festkonzert starteten die Sängerinnen und Sänger der Engeraner Widukind-Chores Anfang des Monats ins Jubiläumsjahr. Weitere Veranstaltungen folgen. Stimmgewaltig | FOTO: NW-ARCHIV (JULIA GESEMANN) Enger. Das Repertoire des Widukind-Chores ist beeindruckend. Auf der einen Seite Volkslieder, Musicals, Filmmusik, Gospels, populäre Schlager und Stücke aus Operette und Oper, auf der anderen Seite klassische und sakrale Chor-Literatur. Am 25. September bieten die Sängerinnen und Sänger in einem Jubiläumskonzert einen Querschnitt aus ihrem gesamten Programm. Der Titel lautet: Das Beste aus 90 Jahren Widukind-Chor. Zu den Stücken, die in der Aula des Gymnasiums erklingen, werden aller Wahrscheinlichkeit nach auch \"Großer Gott, wir loben Dich\" (1920), \"Quellen rauschen\" (1956), West Side Story (1977), Loch Lomond\" (1992), Carmina Burana (2001), \"Mama mia\" (2007) und \"My fair Lady\" (2008) gehören. \"Bemerkenswert ist, dass wir in den 90 Jahren nur fünf Chorleiter hatte\", betont Pressewart Volker Niestrat, langjähriger Vorsitzender des Sangesgemeinschaft. Erster Dirigent wurde 1920 Lehrer Hildebrand, der den Chor (gegründet als Gemischter Chor Pödinghausen) bis 1935 musikalisch leitete. Es folgten: Lehrer Meier (1935-1939)und Lehrer Markötter (1948-1965). \"Manfred Altvater leitete von 1965 bis 2001 insgesamt 35 Jahre ohne Unterbrechung den Chor und hat ihn ganz entscheidend mitgeprägt\", sagt Niestrat anerkennend. 2001 übernahm Hans-Martin Kiefer den Chor, den er auch heute noch leitet. Mit ihm habe der Chor eine enorme Leistungssteigerung erfahren, sagt Niestrat. Dies könne man auch an der Aufführung \"Carmina Burana\" im September 2005 festmachen. Der Chor hatte zu diesem Zeitpunkt über 100 Sängerinnen und Sänger, war aber dennoch zu klein, um dieses anspruchvolle Werk allein aufzuführen. \"Wir gründeten einen Projektchor\", erinnert sich Volker Niestrat. Zwischenzeitlich wuchs der Chor auf 150 Aktive an. Aufgeführt wurde das Werk im modernen Zweimastzelt auf dem Jahnplatz mit einem Fassungsvermögen von mehr als 1.000 Zuhörern. \"Das war schon eine tolle Sache\", sagt der Pödinghausener zurückblickend. Enge freundschaftliche Kontakte pflegen die Sängerinnen und Sänger seit 1985 mit dem Glasgow Phönix Chor. In den Jahren folgten mehrere gegenseitige Besuche. Und auch zum 90. Bestehen des Widukind-Chores kommen die Schotten nach Ostwestfalen. \"Scottish Weekend\" heißt es vom 24. bis 26. September. Am späten Abend seiner Ankunft wird der Chor aus Glasgow ein \"Late Night Concert\" in der Stiftskirche geben. Am Tag darauf wird der Widukind Chor ein Jubiläumskonzert zusammen mit dem Glasgow Phönix Choir gestalten. Am Sonntag, 26. September, folgt das Abschlusskonzert in der Stiftskirche, an dem wiederum beide Chöre teilnehmen. Und wer Spaß am Singen hat, kann beim Widukind Chor noch gern mitmachen. \"Wir suchen noch Männer mit Stimme\", sagt Volker Niestrat und verweist auf den aktuellen Stand: Unter den rund 90 aktiven Mitgliedern sind gerademal 30 Männer. Der Zeitpunkt einzusteigen, sei jetzt günstig. \"Interessierte sind herzlich willkommen und können - wenn sie möchten - auch erst einmal als Gastsänger mitmachen.\"

15.03.2010 Neue Westfälische
Pressebericht von: Katrin Exner
Frischer Wind durch neue Leute
Settnik und Tiemann übernehmen Führung
Zwei Urgesteine verabschieden sich aus dem Vorstand
40 Jahre leiteten sie die Geschicke des Widukind Chores Enger. Vorsitzender Volker Niestrat und Geschäftsführer Günter Schlottmann waren sich nun einig, es sei an der Zeit, dass andere Chormitglieder mit neuen Ideen das Ruder im Vorstand übernehmen. Auf der Jahreshauptversammlung des Widukind Chores wurden dafür die Weichen gestellt. Neue Vorsitzende wurde Christine Settnik und Klaus-Martin Tiemann ist erster Geschäftsführer, sie sollen nun für frischen Wind sorgen. Zur neuen zweiten Vorsitzenden wurde Ingrid Schnellbächer bestimmt, zweite Geschäftsführerin ist Rita Jöstel. Bestätigt wurden der erste Schatzmeister Karl-Heinz Mohrmann und Gerd Becker als zweiter Schatzmeister. Brigitte Diekmann übernimmt die Funktion des Vereinssekretariats. Volker Niestrat und Günter Schlottmann blicken gemeinsam auf eine lange und erfolgreiche Zeit im Vorstand zurück. 1964 war Günter Schlottmann dem damals noch gemischten Chor Pödinghausen als Tenorsänger beigetreten. Nach Tätigkeiten im Beirat und im Festausschuss übernahm er im Vorstand mehr Verantwortung. Von 1980 bis 2010 war er ohne Unterbrechung erster Geschäftsführer. \"Er hat sich um den Chor im besten Sinne verdient gemacht\", lobte Klaus-Martin Tiemann. Günter Schlottmann wurde aufgrund seiner langjährigen Treue zum Chor zum Ehrenmitglied ernannt. Die Urkunde überreichte der scheidende erste Vorsitzende Volker Niestrat. Als Basssänger war dieser im Jahre 1959 dem Chor beigetreten. Neben Vorstandsarbeiten bei den \"Golden Glories\" und dem Chorverband Enger war er 38 Jahre lang erster Vorsitzender beim Widukind Chor Enger. Beide sind nun zwar keine Vorstandsmitglieder mehr, bleiben dem neuen Führungsgremium aber natürlich in beratender Funktion erhalten und verstärken nach wie vor den Tenor und den Bass des Chores. Über 50 Sänger und Sängerinnen nahmen an der Jahreshauptversammlung teil. Insgesamt hat das Ensemble knapp 90 Mitglieder und ist auch international als äußerst aktiver Laienchor bekannt. Eine wunderbare Chorfreundschaft besteht seit 25 Jahren zu dem Glasgow Phoenix Choir. Auf der diesjährigen 90-Jahrfeier des Widukind Chores Enger ist deswegen auch ein \\\"Schottenwochenende\\\" geplant. Vom 24. September bis zum 26. September wird es drei Konzerte mit den schottischen Freunden geben. Am 6. Juni nimmt der Widukind-Chor am Benefizkonzert der Ruth- und Willi Biermann-Stiftung teil. Im Juli findet dann das achte Chorfestivasl im Gemeindehaus in Oldinghausen statt.

09.03.2010 Neue Westfälische
Pressebericht von: Julia Geseman
\\\\\\\"Ein Fest der Klänge\\\\\\\"
Widukind Chor Enger startet mit großem Konzert ins Jahr zum 90. Geburtstag
Sachte hebt Hans-Martin Kiefer den Taktstock, das Orchester beginnt sein Spiel: Vivaldis jubelndes \\\"Gloria G-Dur\\\" erfüllt den großen Kirchenraum. Klangstarke Emotionen, ausdrucksvolle Stimmen und klare Töne - die Zuschauer sind gefesselt. Mit einem großen Festkonzert in der Engeraner Stiftskirche eröffnet der Widukind Chor Enger sein Jahr zum 90. Geburtstag. Bis auf den letzten Platz ist die Stiftskirche an diesem Sonntag belegt. 400 Zuhörer lauschen dem \\\"Gloria\\\" von Antonio Vivaldi und dem ersten Teil des \\\"Messias\\\" von Georg Friedrich Händel mit seinem abschließenden klangvollen \\\"Halleluja\\\". \\\"Für den Start in unser Jubiläumsjahr wollten wir unseren Zuhörern etwas ganz Besonderes bieten. Deshalb haben wir uns an Händel und Vivaldi heran gewagt\\\", erklärt Klaus-Martin Tiemann die musikalische Wahl des Chores. Begleitet werden die rund 100 Sänger und Sängerinnen des Widukind Chores von der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg. \\\"Über diese Zusammenarbeit freuen wir uns ganz besonders\\\", sagt Tiemann, denn das Orchester gehört zu den wohl begehrtesten in ganz Europa. Besonders bekannt sind die russischen Musiker für ihr harmonisches Zusammenspiel. Dies stellten sie gleich zu Konzertbeginn unter Beweis. Mit der Hilfe von Dirigent Hans-Martin Kiefer finden die russiscshen Musiker und der Widukind Chor perfekt zusammen. Das festlich-ertönende \\\"Gloria in exelsis Deo\\\" und die sichere Stimmführung des Chores ziehen die Besucher in ihren Bann: Verzaubert lauschen sie den klassischen Klängen. Auch das 1741 komponierte Oratorium \\\"Messias\\\" fasziniert. Charakteristisch für das Werk sind die biblischen Erzähler-Partien, die mit betrachtenden Rezitativen, Arien und Chören umnrahmt sind. Die Sopranistinnen Frauke Altvater, Brigitte Diekmann, Susanne Fröhlke und die Altistin Carina Anderson überzeugen hier die Zuhörer mit ihren klaren und ausdrucksvollen Stimmen. Alle vier Sängerinnen sind Mitglieder des Widukind Chor. Auch Altistin Eike Tiedemann, Tenor Johann Penner und Andres Jören (Bass) begeistern als Solisten. Tosender Beifall belohnt die Musiker und die begeisterten Zuhörer fordern sich eine Zugabe ein. \\\"Es war ein Fest der Klänge\\\", sagt Margret Schuster. \\\"Eigentlich bin ich gar nicht so ein Fan von klassischer Musik und finde sie eher langweilig.\\\" Sie fügt hinzu: \\\"Aber das heutige Konzert hat mich eines Besseren belehrt. Es war einfach wunderbar.\\\" Christoph Ogawa-Müller, Leiter der Musikschule Enger/Spenge und Kantor der Stiftskirche, bringt es noch genauer auf den Punkt: \\\"Die Musiker haben eine eindringliche Interpretation der klassischen Stücke geliefert und eine besondere Atmosphäre geschaffen.\\\" Er ergänzt: \\\"Ein ausgezeichnetes Konzert, dank der Intensität des Chores und des hervorragenden Orchsters, und ein besonderes Ereignis für Enger und die Region.\\\" Die Engeraner Sänger selbst sind ebenfalls begeistert. \\\"Wir sind überglücklich über die positive Resonanz des Publikums\\\", betont Klaus-Martin Tiemann. Lachend fügt er hinzu: \\\"Das macht auch die lange, anstrengende Vorbereitung wieder wett.\\\"

23.02.2010 Engerscher Anzeiger
Pressebericht von: K.-M. Tiemann
Musiker aus Russland zu Besuch
Widukind Chor
Der Widukind Chor Enger eröffnet sein Jubiläumsjahr zum 90. Geburtstag mit einem großen Festkonzert am 7. Mörz um 17.00 Uhr in der Stiftskirche Enger. Mit dabei: Musiker aus St. Petersburg.
Im ersten Teil erklingt das >Gloria< von Antonio Vivaldi, im zweiten Teil steht der >Messias< (erster Teil und das große >Halleluja<) auf dem Programm. Als Orchester konnte die russische Philharmonie St. Petersburg verpflichtet werden. Ein Orchester, das - 1990 gegründet - wohl zu den begehrtesten in Europa zählt. Die Solopartien werden von den Chormitgliedern Frauke Altvater, Brigitte Diekmann, Susanne Fröhlke und Carina Anderson gesungen. Außerdem wurden für dieses Konzert noch die Altistin Eike Tiedemann, der Tenor Johann Penner und der Bassist Andreas Jören engagiert. Eike Tiedemann ist eine gefragte Oratoriensängerin, Johann Penner, in Bugurußlan (Rußland) geboren,studierte in WEimar und Detmold Chor- und Sologesang. Opernpartien führten ihn an das Landestheater Detmold. Als Oratoriensänger ist der Tenor weit über die Grenzen Detmolds hinaus bekannt. Andreas Dören sang bereits während seines Studiums in Bielefeld und Detmold, gab Gastspiele in Berlin, Innsbruck und Kopenhagen. Auch in Enger ist Dören kein Unbekannter, sang er doch 2005 in der >Carmina Burana<, damals mit dem Widukind Chor und der Nordwestdeutschen Philharmonie. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Kirchenmusikdirektor Hans-Martin Kiefer. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Karten gibt es in der Buchhandlung Kuhlmann in Enger, bei allen Sängern des Chores oder unter Tel 05224/4783. Für Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

22.01.2010 Neue Westfälische
Pressebericht von: Mareike Patock
Seit neun Jahrzehnten tonangebend
Widukind Chor Enger feiert 90-jähriges Bestehen
Große Konzerte im März und September
Enger. Manchmal ist ein Halstuch nicht nur farb-, sondern auch tonangebend. Zumindest bei den Auftritten des Engeraner Widukind Chores. Da wird die Musik nämlich immer besonders feierlich, wenn die Sänger mit einem roten Schal die Bühne betreten. >Dann singen wir geistliche Lieder<, sagt Chorsprecher Klaus-Martin Tiemann. Bei Tüchern in den Farben des Regenbogens gibt es dagegen fetzige Songs aus Musical, Rock und Pop. In diesem Jahr feiert der Widukind Chor sein 90-jähriges Bestehen. Im Gründungsjahr 1920 hieß er allerdings noch Gemischter Chor Pödinghausen. >Die Gründungsmitglieder wollten im Ortsteil Pödinghausen ein Freizeitangebot schaffen<, berichtet Tiemann. Eine Mark an Mitgliedsbeiträgen mussten die Sänger 1920 monatlich zahlen. Der Dirigent erhielt 30 Mark als Anerkennung. Damals war das Lehrer Hildebrand, der den Chor von 1920 bis 1935 leitete. >In den 20er Jahren haben die Gründungsmitglieder bestimmt nicht daran gedacht, dass aus dem Chor mal etwas so Großes wird<, meint Tiemann. Denn groß ist der Chor in den vergangenen neun Jahrzehnten in der Tat geworden: Hatte die Sängergemeinschaft bei ihrer Gründung nur rund 20 Mitglieder, sind es heute etwa 150. >Davon sind knapp 90 aktive Sänger<, sagt Tiemann. Die Mitglieder stammen jedoch nicht mehr nur aus Pödinghausen. >Deshalb ist der Chor im Jahr 2000 in \'Widukind Chor Enger\' umbenannt worden<, erklärt Tiemann und betont: Manche Sänger reisen zu den wöchentlichen Proben aber auch aus Stadthagen, Porta Westfalica oder Steinhagen an. Vor allem die Frauenstimmen seien stark vertreten. >Wir haben ein Verhältnis von 70 zu 30<, sagt Tiemann. Besonders männlichen Nachwuchs könne der Chor darum gut gebrauchen. Auf eine bestimmte Musikrichtung festlegen mögen sich die Sänger in der Regel nicht: >Unsere Konzerte sind meist zweigeteilt<, sagt der Chorsprecher: Kirchenmusik im ersten Teil, Auszüge aus Musicals oder Stücke aus der Rock- und Popmusik im zweiten Teil. Beim großen Festkonzert in einigen Wochen wird das ausnahmsweise jedoch anders sein: Wenn die Sänger und ihr Chorleiter Hans-Martin Kiefer am 7. März in die Stiftskirche einladen, stehen der Messias von Händel und das Gloria von Vivaldi auf dem Programm. Dazu spielt die Russische Kammerphilharmonie aus St. Petersburg. >Für das Konzert proben wir Sänger schon fast ein Jahr<, sagt Tiemann. Karten gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung Kuhlmann und bei allen Sängern. Das 90-jährige Bestehen des Chores wird jedoch nicht nur im März, sondern auch im September gewürdigt. >Dann wollen wir ein ganzes Wochende lang feiern<, kündigt Tiemann an. Stimmgewaltige Unterstützung bekommt der Widukind Chor dabei von den befreundeten Sängern des Glasgow Phoenix Choir. Die werden am 24. September ein Konzert geben, aber auch einen Tag später gemeinsam mit den Engeraner Sängern auf der Bühne stehen. >In der Aula des Widukind-Gymnasiums werden wir dann Lieder aus den vergangenen 90 Jahren präsentieren<, sagt Tiemann. Unter anderem werden die Sänger auch das Stück vortragen, das die Gründungsmitglieder 1920 als erstes Lied einstudiert haben: \"Großer Gott, wir loben Dich\". Ausschließlich Kirchenlieder will der Chor dann jedoch nicht auf die Bühne bringen: Die Mitglieder werden auch Stücke von Udo Jürgens singen, den Gefangenenchor aus \"Nabucco\" und Auszüge aus der \"Carmina Burana\" präsentieren. Ein weiteres Konzert mit den schottischen Gästen wird es auch am 26. September geben. >Dann aber mit einem anderen Programm in der Stiftskirche<, sagt Tiemann.

21.01.2010 Pressebericht der Neuen Westfälischen
Pressebericht von:
Letztes Geleit für Hanna Brameier
Singen war ihre große Leidenschaft
Enger (nw). Hanna Brameier aus Enger-Oldinghausen wurde am 22. Oktober 1926 in Eickum geboren. Sie starb am 19. Januar im Alter von 83 Jahren. Vor 31 Jahren wurde die äußerst fleißige und zuverlässige Sängerin Mitglied in dem damaligen >Gemischten Chor Pödinghausen<. Sie fühlte sich in den Reihen der Sopran-Sängerinnen wohl, denn Singen war für die Verstorbene eine große Lebensfreude. Deshalb nahm sie auch, soweit es ihre Gesundheit erlaubte, an jeder Chorprobe, an jedem Konzertauftritt und auch an jeder Konzertreise teil. Hanna Brameier hinterlässt im Widukind Chor eine große Lücke. Neben ihrer tatkräftigen Teilnahme am Chorleben war sie gleichzeitig auch 24 Jahre lang als 2. Vorsitzende im ehemaligen Sängerkreistag tätig. Für ihre vorbildliche Arbeit wurde sie im Jahre 2003 vom Sängerkreis mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Weitere Ehrungen erhielt sie 1994 und 2004 vom Widukind Chor. Im Jahr 2006 wurde sie zum Ehrenmitglied des Widukindchores Enger ernannt. Die Sängerinnen und Enger mit ihrem Chorleiter Hans-Martin Kiefer trauern mit der Familie der Verstorbenen um eine bescheidene und bei allen Mitgliedern beliebte Sängerin. Die Trauerfeier findet am Samstag, 23. Januar, um 13.00 Uhr in der Friedhofskapelle Oldinghausen statt.,

15.01.2010 Pressebericht vom Engerschen Anzeiger
Pressebericht von:
Widukind-Chor feiert seinen 90.
Großes Jubiläumskonzert in der Stiftskirche
Vorverkauf beginnt jetzt
Enger (EA). In diesem Jahr feiert der Widukind-Chor Enger einen runden Geburtstag. Er wird 90 Jahre alt. Schon jetzt weisen die Sänger auf ihr großes Jubiläumskonzert am 7. März um 17.00 Uhr in der Stiftskirche Enger hin. Auf dem Programm stehen >Der Messias< (erster Teil)von Händel und das >Gloria< von Vivaldi. Unterstüzt wird der Chor von der Russischen Philharmonie St. Petersburg und Solisten. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Karten können in der Buchhandlung Kuhlmann in Enger, bei allen Sängern des Chores oder unter Tel. 05224 4783 erworben werden. Seit 1920 besteht der Widukind-Chor jetzt schon. Und wer ihn hört, der kann kaum glauben, wie alt er ist. >Alt sind wir auch gar nicht. Sonst würden wir beispielsweise nicht Mamma Mia singen, um nur ein Beispiel für unsere junge musikalische Ausrichtung zu nennen<, bekräftigen die Sänger. So etwas zu singen mit einem 90 Sänger starken gemischten Chor ist gar nicht so einfach. Bei dieser Chorgröße geht schon Carl Orffs >Carmina Burana<. Auch dieses Stück singt der Chor. Er hat es schon gemeinsam mit der Nordwestdeutschen Philharmonie aufgeführt. Und die Sänger versprechen auf ihrer Internetseite etwas Besonderes: Wenn Sie 18 Jahre und jünger sind, haben Sie schon gewonnen, nämlich freien Eintritt zu allen unseren Konzerten. Geprobt wird immer freitags von 20 bis 21.30 Uhr in der Musikschule Enger-Spenge, Lehmkulenweg 16, in Enger. Weitere Infos gibt es im Internet: www.widukin-chor-enger.de

01.01.1970
Pressebericht von:






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